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Monday, 2010-09-06

Welche Ausrüstung benötigt man?

Zelten übt besonders auf Kinder eine große Faszination aus: Urlaub auf dem Campingplatz ist für sie das Erlebnis schlechthin, und irgendwann kommen sie alle auf die Idee, im heimischen Garten mit dem besten Freund zu zelten. Aber auch Erwachsene tauschen den üblichen Strandurlaub gerne gegen ein paar Tage in der freien Natur ein, fernab vom Stress der Zivilisation.

 

Das wichtigste Ausrüstungsstück ist natürlich das Zelt. Für verschiedene Zwecke eignen sich unterschiedliche Modelle. Wollen die Kinder im Hochsommer auf der Terrasse oder im Garten übernachten, muss kein teures Zelt gekauft werden - sofern es windstill ist, eignen sich leichte Strandmuscheln, die möglichst verschließbar sind. Für einen Ausflug in die Natur hingegen benötigt man ein stabiles Modell, das fest mit Heringen zu befestigen sein muss und über eine wasserabweisende Oberfläche verfügen sollte. Meist sind diese in Tarnfarben wie dunkelgrün oder braun gehalten, um sich der Umgebung anzupassen und auf die Tiere weniger erschreckend zu wirken.

 

Abends bei gebackenen Bohnen aus der Dose und Gitarrenmusik am Lagerfeuer sitzen - wie viele romantische Vorstellungen ist das beim Zelten eher unrealistisch. Lagerfeuer müssen zunächst durch örtliche Behörden genehmigt werden - daher weicht man für die Ernährung lieber auf einen Campingkocher, Dosen, ausreichend Besteck und einen mitgebrachten Müllbeutel für die Reste aus. Der Campingkocher ist meist gasbetrieben und bietet Platz für eine Dose. Diese eignen sich aber nicht nur deswegen für die Verpflegung, sondern auch deswegen, weil man sie in die Hand nehmen und entweder mit Gabel oder Löffel leeren kann. Wenn keine Möglichkeit zum Spülen besteht, sollte ausreichend Besteck mitgenommen werden. Für die leeren Dosen benötigt man einen Müllbeutel, um diese bis zur nächsten Entsorgungsgelegenheit zu sammeln.

 

Wichtig ist beim Zelten aber auch ein geeigneter Schlafplatz, bestehend aus einer Matte als Unterlage und einem wärmenden Schlafsack. Die Matte sorgt für einen angenehmen Schlaf, isoliert vor Bodenkälte und schützt den Rücken vor Druckstellen, die durch den unebenen Boden entstehen. Der Schlafsack muss warm sein, da es nachts auch im Hochsommer schnell sehr kalt werden kann.

 

Für den Transport der Ausrüstung eignet sich am besten ein großer Wanderrucksack. Dieser sollte aus festem Material gefertigt sein und genug Platz für Kleidung und Ausrüstung bieten - in der Regel ist ein solcher Rucksack daher so lang wie der eigene Rücken, aber durch die Polster bequem zu tragen.